VDSF Bundesjugendfischereitage 2009
Wetzlar-Dutenhofen, 20.07.2009
Ich hatte dieses Jahr die Möglichkeit gleich in der ersten Woche meiner Sommerferien an den Bundesjugendfischereitagen in Hessen teilzunehmen. Von meinem Verein, dem SAV Trittau waren wir 2 Teilnehmer, mein Freund Kevi und ich. Vom ASV Hamburg nahmen etwa 10 Jungendliche teil. Die Anreise am Montag früh dauerte etwa 7 Stunden. Wir waren alle froh als die lange Busfahrt vorbei war. Der erste Abend begann gleich mit einem schönen gegrillten Steak, für das ich allerdings noch Besteck und Teller kaufen musste, da meine zuhause warm und trocken auf dem Küchentisch lagen! Ein paar von uns sind abends noch zum Nachtangeln gegangen. Außer kleine Barsche gab es allerdings noch nichts zu bestaunen.
Die Tage begannen morgens immer mit einem gemeinsamen Frühstück im Zelt. Bei gutem Wetter auch draußen. Der Dienstag stand zur freien Verfügung und wir konnten machen was wir wollten. Wir gestalteten den Tag mit Baden und Angeln. Das Wetter war mit 30 Grad der Hammer! Am Mittwoch reisten die anderen Jugendlicher aus den übrigen Bundesländern an. 145 Teilnehmer tummelten sich nun auf dem Gelände. Der Donnerstag stand als "Trainingstag" auch zur freien Verfügung und wir testeten ausgiebig die unterschiedlichen Gewässer. Kevi und ich konnten unsere ersten Aale fangen und auch diese Nacht machten wir wieder die Gewässer unsicher.
Der Freitag begann mit Theorie. Es wurde ein Vortrag über die Bestimmung der Wassergüteklassen durch Insekten gehalten. Im Anschluss daran musste jeder einen Fragebogen ausfüllen. Danach ging es wieder ans Wasser. Das Casting fand am Samstag statt. Wir mussten auf eine Markierung am Boden werfen. Pendelwurf, Linkswurf und Rechtswurf. Am Sonntag folgte das Gemeinschaftsangeln mit anschließender Siegerehrung. Ich konnte mit 4 Forellen und 3 Aalen den 5. Platz belegen. Als Preise wurden vergeben: Feeder-, Match- und Raubfischruten, Gerätekästen, Kescher, Schirme, Schnüre und Zubehör. Ich bekam für meinen 5. Platz eine Raubfischrute.
Gegen 11.30 Uhr am Sonntag starteten wir die Heimreise. Wir kamen allerdings nicht sonderlich weit. Nach etwa 80km fing der Motor des Busses an zu klappern. Als wir den Seitenstreifen aufsuchten ging er aus. Und auch nicht wieder an! Die gelben Engel brauchten locker eine Stunde bis sie bei uns eintrafen. Der Bus wurde abgeschleppt, bis zur Leitstelle. Da wir unsere Angelsachen gerne mit nach Hause nehmen wollten, mussten wir einen größeren Abschleppwagen bestellen, der uns bis nach Hamburg zurückgeschleppt hat.
Fotos und Text: Julian Hack
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