Beach King macht Hornis wuschig

Nicht nur ein exzellenter Meerforellenköder

Fehmarn, 14.05.2013

Ich bekomme oft die Frage gestellt: "Mit welchem Köder fischt du eigentlich auf Hornhecht?" Heute öffne ich aus diesem Grund einmal meine Köderbox und möchte ihnen einen sehr realistischen und fängigen Köder vorstellen, der nicht nur Meerforellen verführt: Den Quantum Beach King. Es gibt ihn zurzeit in drei Farben: silber/grün, rot/schwarz und silber/blau. Er ist in 16 und 22 Gramm erhältlich. Speziell für die Hornhechtangelei im Mai und Juni eignet sich dieser Köder aufgrund der schlanken Bauform sehr gut. Ich verzichte allerdings darauf den Drilling gegen einen Seidenfaden auszutauschen. An den Seidenfäden bleiben die Hornhechte zwar noch ein wenig besser hängen als am Drilling, aber die Chancen auf eine Meerforelle, die sich vielleicht noch vor den Hornhechten den Blinker wegschnappt, stehen gerade zu dieser Jahreszeit noch sehr gut. Deshalb habe ich eine bessere Möglichkeit gefunden die quirligen Hornhechte ans Band zu bekommen, ohne auf die Chance eine Meerforelle zu haken verzichten zu müssen: Manche meiner Köder baue ich einfach und schnell "hornhechtgerecht" um!

Ich verlängere einfach den Blinker ein wenig indem ich zwischen Sprengring und Drilling einen Miniwirbel einsetzte. So bleiben die Hornis besser hängen und der Blinker verliert nichts von seiner Fängigkeit auf Meerforelle und Dorsch. Über die vielen Jahre am Meer haben sich bei mir die Quantum Dual Lock Snap Top Grade Wirbel in der Größe 6 bestens bewährt. Auf den ersten Blick wirken sie nicht sonderlich vertrauenswürdig, dass gebe ich gerne zu. Auch die auf der Packung angegebenen 14 kg Tragkraft scheinen doch ziemlich aus der Luft gegriffen zu sein, denn der Wirbel misst gerade einmal 24 mm. Doch über die vielen Jahre konnte ich durchweg positive Erfahrungen machen. Dorsche bis 8 kg, Meerforellen bis 4 kg, unzählige Hornhechte und Wittlinge vom Boot aus und sogar brutale Würfe beim Brandungsangeln mussten die Wirbel bei mir erdulden. Und was soll ich sagen? Die angegebene Tragkraft ist absolut realistisch, der Wirbel bleibt zu 100 Prozent rostfrei und einen Wirbelbruch habe ich in den ganzen Jahren noch nie erlebt. An der Ostseeküste brauche ich definitiv keinen anderen Wirbel mehr um alle Bereiche abzudecken. Perfekt geeignet ist der Winzling übrigens auch zum Raubfischangeln auf Zander und Barsch, wobei der gut geformte Verschluss sich auch mit kalten Fingern leicht öffnen und schließen lässt. Jeweils 10 Wirbel werden mit einer praktischen Sicherheitsklemme zusammengehalten und finden so in jeder Watjacke oder Tacklebox ihren Platz.

Aus meiner Sicht eine absolute Empfehlung aus dem Quantum-Programm!

Achja, ein Tipp noch zur Landung von Hornhechten: Keschern sollten Sie die Fische übrigens nicht, denn das gibt irres Gewusel im Netz, besser ist ein beherzter Griff mit der Hand hinter den Kopf. Kleinere Fische lassen sich so auch ruck zuck lösen und zurücksetzen. Der Raps blüht, also ab ans Wasser zu den Silberpfeilen!

Fotos und Text: Jörn Wittenberg


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