Zanderangeln Hamburg

Hamburg, 07.08.2009

Manche Dinge muss man ganz entspannt angehen, so ähnlich wie Chuck Norris es tun würde. "Chuck Norris schläft nicht, er wartet!" Und genauso kann man die bekannte Faulenzermethode auch beschreiben und anwenden. Die Köderpräsentation ist auf ein Minimum an Aktion beschränkt. Auch an diesem schönen Samstag in den Elbtalauen waren Julian und ich unterwegs zum Faulenzen.
Die ersten Buhnen brachten keinen Erfolg, außer ein paar Hängern und einem Abriss bei Julian. Die Sonne kam langsam durch und wir fischten bereits seit 3 Stunden. So schnell wie das schöne Wetter gekommen war, zog es auch wieder ab und es gab teilweise heftigen Regen. Keine 20 Minuten später war der Spuk auch schon wieder vorbei. Begleitet wurde das ganze Schauspiel von Windböen, die gezielte Würfe unmöglich machten. Julian und ich waren trotz des Wetters noch bester Laune und machten weiter. Ein Wurf nach dem anderen ging quer ab zur Buhne. Der Wasserstand hatte seinen Höchststand überschritten und wir hatten deutlich abfallendes Wasser. Ich schrie aus Spaß "Gaff" um damit uns beide ein wenig aufzumuntern. Keine 2 Minuten später bekam ich einen Recht dumpfen Biss in der Schwebephase des Shads. Ich schlug sofort an und der Drill dauert nichtmal 3 Minuten. Ich merke beim Pumpen schon die typischen Kopfstöße eines Zanders. Er schlug auch gleich die Richtung zum Buhnenkopf ein. Ich stellte die Bremse einen Tick fester ein und lenkte somit den Fisch in meine Richtung. Während Julian bereits mit dem Kescher neben mir stand, überlegte ich mir kurzfristig, doch lieber zum nahegelegenen Sandstrand am Fuss der Buhne zu gehen. Ein letztes kurzes Aufbäumen und dann konnte ich ihn sicher Landen. Ein schöner Bursche mit 76cm und 12 Pfund. Es zeigt sich mal wieder, mit großen Fischen sollte man nicht lange rummachen, sondern bestimmt den Drill führen!



Fotos und Text: Jörn Wittenberg


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