Hecht-, Barsch- und Meerforellen-Action auf Rügen: Die Saison läuft endlich wieder!

Rügen, 27.05.2026


Der Mai ist für viele Raubfischangler jedes Jahr einer der wichtigsten Monate überhaupt – und auch 2026 zeigt sich Rügen wieder von seiner besten Seite. Seit dem 01.05. ist die Schonzeit für Hecht in den Boddengewässern von Mecklenburg-Vorpommern vorbei und die ersten Guidingtouren an den Boddengewässern rund um Rügen liefen direkt richtig stark an. Die Hechte sind aktiv, stehen teilweise noch flach und sorgen aktuell für brutale Drills beim Spinnfischen von Land aus. Gleichzeitig liefern die Außenküsten der Insel weiterhin richtig gute Meerforellenfänge. Wer aktuell zum Spinnfischen auf Rügen unterwegs ist, hat also beste Chancen auf starke Fische!

Besonders spannend: Viele Fische sind momentan noch in typischen Frühjahrsbereichen unterwegs. Genau das macht das Angeln auf Rügen im Mai und Juni so interessant. Egal ob Du gezielt auf Hecht im Bodden angelst oder mit der Spinnrute an die Ostseeküste ziehst – aktuell ist richtig Bewegung im Wasser.


Hechtangeln auf Rügen läuft stark an


Die Wochen nach der Hechtschonzeit gehören traditionell zu den besten Zeiten für Hechte auf Rügen, gefolgt von einer weiteren Topzeit, dem Herbst und Winter. Vor allem die flachen Boddenbereiche erwärmen sich schnell und ziehen Kleinfischschwärme an. Genau dort patrouillieren aktuell viele gute Räuber. In den letzten Wochen konnten wir bereits mehrere starke Hechte beim Guiding landen. Viele Fische standen überraschend flach und attackierten die Köder extrem aggressiv. Die Besonderheit ist, dass wir euch zeigen wie es von Land aus geht und ihr dabei stehend im Wasser einen sehr direkten und puren Kontakt zu den Fischen bekommt. Die Drills sind nicht vergleichbar mit dem Fischen vom Boot. Erst recht nicht wenn ein starker Hecht das erste Mal direkt vor euren Füssen auftaucht und ihr ihn zu sehen bekommt und den Kescher startklar macht. Aber keine Angst, wir zeigen euch beim Guiding Stück für Stück wie ihrs richtig und vor allem sicher machen könnt.

Die bekannten Boddengewässer rund um Rügen bieten dafür perfekte Bedingungen. Gerade der Greifswalder Bodden, der Kubitzer Bodden oder der Wieker Bodden zählen seit Jahren zu den besten Hechtrevieren Deutschlands. Das leicht salzhaltige Brackwasser schafft optimale Bedingungen für kapitale Räuber. Wer aktuell erfolgreich auf Hecht angeln möchte, sollte vor allem folgende Bereiche im Blick behalten: flache Krautfelder, Schilfkanten, windgeschützte Buchten, Übergänge von Sand zu Kraut, wärmere Uferbereiche, kleine Freiwasserzonen zwischen Krautfeldern.

Gerade morgens und in den Abendstunden drehen viele Hechte aktuell richtig auf. Aber auch tagsüber gab es bei stabilen Wetterlagen gute Fänge.


Welche Köder funktionieren aktuell auf Rügen?


Beim Hechtangeln auf Rügen läuft momentan klassisches Frühjahrs-Spinnfischen besonders gut. Die Fische reagieren aggressiv auf aktive Köderführungen. Welche Köder fischt ihr und in welchen Gewichten und Farben? In welcher Tiefe biete ich an und worauf muss ich bei der Köderführung achten? Schlage ich an oder lieber doch nicht? ...viele Fragen, die wir alle innerhalb unseres 7h stündigen Guidings ausführlich mit euch besprechen und ihr könnt alles selbst ausprobieren, unsere Köderboxen sind reich gefüllt und stehen euch zur Verfügung.


Spinnfischen vom Ufer auf Rügen


Nicht jeder möchte mit dem Boot raus – und das musst Du aktuell auch gar nicht unbedingt. Gerade das Spinnfischen vom Ufer auf Rügen läuft momentan richtig interessant. Viele Hechte ziehen noch immer dicht unter Land entlang und nutzen die flachen Bereiche zur Jagd.

Vor allem beim Watangeln ergeben sich aktuell richtig gute Chancen auf starke Fische. Mit Wathose erreichst Du viele interessante Bereiche deutlich besser und kannst Kanten sauber abfischen.

Welche beliebten Spots für das Uferangeln auf Rügen sind aktuell erfolgsversprechend? Wir führen euch hin!


Meerforellen an den Außenküsten


Während im Bodden die Hechte richtig Gas geben, liefern auch die Außenküsten von Rügen weiterhin starke Meerforellenfänge. Besonders die kühleren Morgenstunden bringen aktuell schöne Silberbarren ans Band. Die Bedingungen waren in den letzten Wochen oft nahezu perfekt: leichter Wind, bewegtes Wasser und aktive Futterfische dicht unter Land. Genau dann wird das Meerforellenangeln auf Rügen richtig spannend.


Wir freuen uns auf dich und zeigen dir an den Küsten und Bodden von Rügen wie man zum Fisch findet! 🎣




Text und Fotos: Jörn Wittenberg


von Jörn Wittenberg 11. Januar 2026
Fehmarn, 27.11.2025 Eine sensationelle Saison geht zu Ende und Frauen Power bringt Mefo ans Band! Die Meerforellen und Makrelen sind in Ufernähe und fressen sich...
von Jörn Wittenberg 12. Oktober 2025
Fehmarn, 12.10.2025 Die Herbstfänge auf Fehmarn und in Heiligenhafen sind gut. Meerforellen, Makrelen und Hornhechte gehen an den Haken und sind sehr gut vom Strand
von Jörn Wittenberg 22. Juli 2025
Fehmarn, 22.07.2025 Wer im Sommer vom Strand aus auf Meerforellen fischen möchte, der sollte einige sehr wichtige Dinge beachten, da die Fische wärmeres...
Meerforelle auf Fehmarn gefangen, 66 cm lang und silber blank. Gefangen auf Fliege im April.
von Jörn Wittenberg 17. April 2025
Heiligenhafen, 17.04.2025 Manchmal machen die kleinen Dinge den Unterschied. Die Fliege fängt oft besser als der Blinker oder Küstenwobbler. Aber wann ist das so?
Meerforelle auf Fehmarn gefangen, 66 cm lang und silber blank.
von Jörn Wittenberg 25. März 2024
Fehmarn, 25.03.2025 An manchen Angeltagen passt einfach alles. Sonnenuntergang, Strömung, Welle und Temperatur. Dann geht oft mehr als nur eine Meerforelle...
von Jörn Wittenberg 5. Oktober 2022
Fehmarn, 05.10.2022 Um es Vorweg zu nehmen, die Meerforellenfänge im Oktober sind bereits jetzt außergewöhnlich gut! Doch der Reihe nach. Welche Wassertemperatur erwartet uns? Welche Plätze konzentrieren die meiste Nahrung und bieten somit das erfolgversprechenste Fischen für die Gäste? Stimmt die Windvorhersage? Welche Ködertypen sollen zum Einsatz kommen? Diese und viele weitere Fragen schwirrten uns im Kopf herum. Und ehrlicherweise muss ich sagen, die Spannung war schon spürbar, denn viele unserer Gäste verbinden das gebuchte Meerforellen-Guiding mit Urlaub auf der Insel Fehmarn oder im benachbarten Ostholstein und wir müssen teils weit im Voraus planen und alles organisieren. Das verlängerte 3.Oktober Wochenende stand also an und stellte uns nach der langen Sommerpause gleich vor mehr Herrausforederungen als uns lieb war. Mehr Wind als angesagt, dadurch viel Treibgut und Seegras um die Insel herum, viel braunes Wasser und Strömungen, die nicht vorhersehbar waren. An diesem langen Wochenende haben Thorsten und ich uns aufgeteilt und jeder hatte an unterschiedlichen Tagen seine Gruppen zu führen. Wir konnten trotz schwieriger Bedingungen 7 Meerforellen fangen, wobei einige kampstarke und agile Fische dabei waren, die nach mehreren Sprüngen einen interessanten Drill lieferten und dann schlußendlich gekeschert werden konnten. Die silberblanken Fische, die unsere Gäste mitnehmen konnten waren zwischen 41 und 51 cm lang. Auch manch gefärbter Fisch ist gefangen wurden, wobei einer dafür kurzzeitig für mächtig Spannung sorgte. In dem Fall stand ich ausnahmsweise mal selbst mit im Wasser, was bei den durch mich geführten Guiding-Touren eher weniger der Fall ist, aber an diesem Montag war es rückblickend betrachtet die richtige Entscheidung 😊 Wie aus dem Nichts bretterte ca. 20 m vor mir ein Fisch in den relativ langsam gekurbelten Köder und verhielt sich nach meinem sofort gesetzten Anschlag erstmal relativ ruhig und passiv. Dann merkte der Fisch aber wohl was los ist und nahm mir gut 15 m Schnur von der Rolle. Er zog sofort in Richtung Grund, was für die größeren Fische typisch ist und der erste Kescherversuch schlug fehl. Ja, auch ich war nach der Sommerpause ein wenig aus der Übung und nachdem ich die Bremse ein wenig gelockert und der Fisch konnte sich nochmal gut 10 m Schnur nehmen konnte, ermüdete er mehr und mehr und ich konnte zum zweiten Versuch ansetzen. Ich zog den Fisch das letzte Stück zu mir ran und dann hieß es Arm nass machen und den Kescher ganz tief runter! Es gelang mir einen wunderschön und goldfarbenen Milchner mit sehr ausgeprägtem Laichhaken zu fangen, den ich auf ca. 2 Kg schätze. Solche Fische müssen unbedingt sofort nach dem Drill wieder zurück in ihr Element, da sie auf dem Weg zu ihrem Laichgewässer sind. Wenn sie sich nicht sicher sind, ob der Fisch gefärbt und nicht gefärbt ist, dann stellen sie sich diese Frage kein zweites Mal. Sie kennen die Antwort bereits – zurücksetzen! Wir haben den Fisch nun vorsichtig auf nasses Seegras gelegt und von Kescher und Köder befreit und dann released. Halten sie solche Fische beim Zurücksetzen bitte unbedingt eine Zeit lang mit beiden Händen in waagerechter Position unter Wasser und lassen sie ihn erst los, wenn er ihnen dazu das Signal gibt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass solche Fische 1 oder sogar 2 Minuten brauchen, um sich zu erholen und dann wieder durchzustarten. Dieser große Aufsteiger wird die begonnene Reise in seinen Laichfluß fortsetzen und hoffentlich dort viele, viele Nachkommen zeugen können. Text und Fotos: Jörn Wittenberg
von Jörn Wittenberg 8. März 2022
Großenbrode, 07.12.2021 Die gute Nachricht mal direkt vorab: Wir konnten in 2021 viele Gäste sicher am Wasser guiden und einigen davon auch zur ersten Meerforelle in ihrem Leben verhelfen! Im Rahmen der gesetzlich erlaubten Möglichkeiten des Bundeslandes Schleswig-Holstein können wir hoffentlich auch 2022 wieder mit ihnen und euch gemeinsam am Wasser unterwegs sein. Wir schauen wie mild oder hart der Winter verläuft und planen derzeit für Februar die ersten Touren mit euch, wobei einige Termine bereits ausgebucht sind, bitte meldet euch rechtzeitig bei uns. Wer zu Weihnachten einen Gutschein verschenken möchte, einmal wie immer per E-Mail oder telefonisch melden und wir senden euch per Post einen zu, er ist 3 Jahre gültig.
von Jörn Wittenberg 8. März 2022
Großenbrode, 24.11.2020 Bei unseren Guidingtouren im Herbst diesen Jahres war es manchmal nicht ganz einfach die Fische zu finden, denn die Temperaturen im Uferbereich schwankten doch teilweise von Küste zu Küste um mehr als 2,5 Grad, was sich mehr oder weniger sofort auf die Anwesenheit und das Fressverhalten der Fische auswirkte. Einige tolle Fänge sind unseren Gästen aber geglückt und besonders Miriam und ihr Sohn waren erfolgreich mit Guide Elia an Fehmarns Westküste unterwegs. Blanke Meerforellen zwischen 40 und 55 cm waren der Lohn aller Strapazen!
von Jörn Wittenberg 7. März 2022
Großenbrode, 18.01.2020 Die Temperaturen bewegen sich derzeit deutlich im einstelligen Plusbereich und auch die Wassertemperatur liegt an der Ostseeküste vor Fehmarn bei für Januar ungewöhnlich milden 5 Grad. Selbst die ersten Sandaale sind bereits unterwegs und jagen im Flachwasser über den Sandbänken. Genau in solchen Situationen gilt es am Wasser zu sein und sich an den richtigen Stellen zu befinden. Guide Elia hat am Samstag mal wieder den richtigen Spürsinn bewiesen und unsere Gäste zum Fisch geführt. Silberblanke Meerforellen zwischen 45 und 60 Zentimetern kamen aus dem Wasser. Was für ein toller Start in das Meerforellenjahr 2020!
von Jörn Wittenberg 7. März 2022
Fehmarn, 24.10.2017 Bei den Meerforellenfängen dieses Jahr waren auffällig viele Fische zwischen 40 und 50 Zentimetern dabei. Das macht Hoffnung auf die kommende Saison 2018 und vor allem das Frühjahr 2018, wo die dann abgelaichten größeren Meerforellen wieder ins Meer ziehen und nur eins im Sinn haben: Fressen, fressen und nochmals fressen! Gerade jetzt im Herbst fangen wir auch wieder schöne Dorsche von Land aus. Und die sind häufig nicht weniger kampfeslustig als die Meerforellen. Wir freuen und auf eine fischreiche und tolle Herbst- und Wintersaison mit unseren zahlreichen Guidinggästen, die mittlerweile auch immer häufiger aus Österreich und der Schweiz zu uns finden.